Erstbehandlung Endodontie
Bei der Erstbehandlung in der Endodontie wird eine akute oder chronische Entzündung des Nervs (Pulpa) im Zahninnern erstmals therapiert.
Die Entzündung kann durch Karies, einen Unfall, tiefe Risse oder durch Fehlbelastungen
beim Kauen entstehen. Bei chronischen Entzündungen kann die Pulpa schon abgestorben sein.
Unbehandelt kann es zu einer Zerstörung des Knochens um die Wurzel kommen
bis hin zu einem eitrigem Abszess mit starken Schmerzen.
Bei der Wurzelbehandlung mit Dental-Mikroskop und unter "sterilen" Bedingungen unter einem Spanngummituch (Kofferdam) steigen die Chancen, den Zahn zu retten, von ca. 55-60% auf über 90%. Durch die hohe Vergrösserung kann im Zahn "unter Sicht "gearbeitet werden und es werden oft Kanäle oder andere Strukturen gefunden, die sonst unentdeckt und unbehandelt geblieben wären - das verbessert die Prognose für den Zahn erheblich.

So sieht ein Zahn aus, der eine Wurzelbehandlung benötigt:
links bei schmerzhaft entzündetem Nerv
rechts bei bereits abgestorbenem Nerv
(Bild-Quelle: DGET)





